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ICCRC wird „The College”

Seit vielen Jahren unterstützen wir Privatpersonen und Unternehmen bei Visumanträgen für Kanada und Australien. Um Antragsteller bei der Visumbeantragung für Kanada unterstützen zu können, müssen die Visumberater registriert sein. Der ICCRC (Immigration Consultants of Canada Regulatory Council) war für die Erteilung und Regulierung dieser Registrierungen zuständig. Mit Wirkung vom 23. November 2021 wurde eine Änderung vorgenommen. Das ICCRC ist jetzt das CICC: College of Immigration and Citizenship Consultants. Abgekürzt als „The College“.

Was wird sich ändern?

Zusätzlich zur Namensänderung wird auch ein neues Logo präsentiert. Andernfalls ist das Register gleich geblieben. Das gilt auch für die Mitgliederzahlen. Unsere Visumberater sind daher weiterhin unter den unten aufgeführten Nummern zu finden.

Christiane Kühn
#532359

Gwenda van Veldhuizen-Helmig
#R420775

https://college-ic.ca/

Wiedereröffnung der australischen Grenzen um mindestens zwei Wochen verschoben

Während die gute Nachricht über die weitere Lockerung der Reisebeschränkungen noch frisch in unseren Köpfen ist, folgt nun eine enttäuschende Ankündigung. Die australische Regierung hat angekündigt, dass sie die Lockerung der Beschränkungen vom 1. Dezember bis zum 15. Dezember pausieren wird.

Besorgnis über die Omicron-Variante von COVID-19

Der Grund für das Aussetzen der Lockerung der Grenzbeschränkungen ist die Sorge um die Omicron-Variante von COVID-19. Der Ratschlag kommt vom Chief Medical Officer Australiens, Professor Paul Kelly. Auf der Grundlage dieses Gutachtens wurde die notwendige und vorübergehende Entscheidung getroffen, den nächsten Schritt zur sicheren Wiedereröffnung Australiens zu pausieren. Dies gilt für alle bereits angekündigten Visuminhaber sowie für Reisende aus Japan und der Republik Korea.

Die Pause bei der Lockerung wird es Australien ermöglichen, die notwendigen Informationen zu sammeln, um die neue Omicron-Variante besser zu verstehen. Dazu gehören die Wirksamkeit von Impfstoffen und das Spektrum der Krankheiten, aber auch der Grad der Übertragung und die damit verbundenen Symptome.

Wie geht es weiter?

Der Premierminister hat für morgen, den 30. November, eine Kabinettssitzung einberufen, um über die Omicron-Variante und die Reaktion Australiens zu beraten. Er wies darauf hin, dass Australien mit einer Durchimpfungsrate von 92,3 % – eine der höchsten weltweit – in einer starken Position ist, um mit dem Virus und seinen Herausforderungen fertig zu werden. Der Premierminister kündigte daher an, dass das Land weiterhin evidenzbasierte Maßnahmen unter der Leitung von medizinischen Experten ergreifen werde. Dies werde dazu führen, dass man in der Lage sei, Australien sicher zu öffnen und offen zu halten, während man lerne, mit dem Virus zu leben.

Wichtige Maßnahmen zur Prävention der Übertragung des Virus

Derzeit sind keine Flüge aus den acht afrikanischen Ländern geplant, in denen die Omicron-Variante nachgewiesen wurde und sich ausgebreitet hat. Zu diesen afrikanischen Ländern gehören Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Lesotho, Eswatini, Malawi und Mosambik.

Am vergangenen Samstag hat die australische Regierung die folgenden Maßnahmen angekündigt. Diese bleiben bis zum 15. Dezember in Kraft:

  • Mit sofortiger Wirkung können alle Personen, die nicht die australische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren permanenten Aufenthaltsstatus haben, oder deren unmittelbare Familienangehörige einschließlich der Eltern, die sich in den letzten 14 Tagen in einem der acht afrikanischen Länder aufgehalten haben, nicht nach Australien einreisen;
  • Australische Staatsbürger, Personen mit dauerhaftem Aufenthalt und enge Familienangehörige, die aus diesen Ländern nach Australien zurückkehren, müssen sich einer überwachten Quarantäne unterziehen. Die Quarantäne gilt für 14 Tage, vorbehaltlich der gerichtlichen Regelungen;
  • Jeder, der bereits in Australien angekommen ist und sich in den letzten 14 Tagen in einem der acht Länder aufgehalten hat, muss sich sofort isolieren und testen lassen. Außerdem müssen sie die Quarantänebestimmungen des jeweiligen Landes befolgen. Die Quarantäne gilt für 14 Tage ab dem Zeitpunkt der Ausreise aus dem südlichen Afrika.
  • Diese Beschränkungen gelten auch für Personen, z. B. internationale Studenten und qualifizierte Migranten, die aus einer sicheren Reisezone (Neuseeland und Singapur) kommen und sich in den letzten 14 Tagen in einem der acht Länder aufgehalten haben.

Quelle:
https://www.pm.gov.au/media/pause-further-easing-border-restrictions

Australien öffnet seine Grenzen: Mehr internationale Reisende sind willkommen

Nach der Grenzschließung im März 2020 waren nur noch australische Staatsbürger und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus willkommen. Für alle anderen wurde eine Reisefreistellung obligatorisch, und diese wurde nur spärlich genehmigt. Nur Bewerbern, die dringende Gründe für eine Reise nach Australien hatten, wurden diese gewährt. Nach fast zwei Jahren mit geschlossenen Grenzen sind die Migrationszahlen in Australien stark zurückgegangen. Viele Sektoren berichten daher von einem Arbeitskräftemangel, der Projekte, einschließlich großer öffentlicher Infrastrukturarbeiten, in Gefahr bringt.

Anspruchsberechtigte Visuminhaber ab 1. Dezember wieder willkommen

Nach langem Warten werden die Reisebeschränkungen am 1. Dezember weiter gelockert. Von diesem Moment an sind Inhaber von 28 Visumkategorien in Australien wieder willkommen. Eine Reisefreistellung wird nicht mehr verlangt. Es ist jedoch sehr wichtig, dass Sie die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Sie müssen mit einem Impfstoff geimpft sein, der von der australischen Gesundheitsbehörde TGA (Therapeutic Goods Administration) zugelassen wurde;
  • Sie haben ein Visum in einer der in Frage kommenden Visumkategorien;
  • Sie können einen Nachweis über Ihren Impfstatus vorlegen;
  • Sie können einen negativen PCR-Test vorweisen, der innerhalb von drei Tagen vor der Abreise durchgeführt wurde.

Jeder, der nach Australien reist, muss die Quarantänebestimmungen des Staates oder Territoriums, in dem er einreist, einhalten. Aber auch die der Staaten und Territorien, in die Sie reisen möchten. Die Bundesstaaten New South Wales, Victoria und das Australian Capital Territory lassen bereits geimpfte Reisende ohne Quarantänepflicht zu. Die übrigen Bundesstaaten und Territorien haben die vorgeschriebenen Impfraten noch nicht erreicht und behalten die Quarantänepflicht für alle ankommenden Reisenden bei. In den kommenden Monaten werden immer mehr Bundesstaaten die Quarantänepflicht für geimpfte Reisende aufheben.

Ab dem 1. Dezember können vollständig geimpfte Bürger Japans und der Republik Korea ohne Quarantäne aus ihren Heimatländern in die teilnehmenden Staaten und Gebiete reisen. Es ist nicht mehr erforderlich, dass sie im Voraus eine Reisefreistellung erhalten. Sie müssen natürlich im Besitz eines gültigen australischen Visums sein. Außerdem müssen sie einen Impfnachweis vorlegen können. Darüber hinaus müssen sie einen negativen PCR-Test nachweisen.

In Frage kommende Visumkategorien

  • Subclass 200 – Refugee visa
  • Subclass 201 – In-country Special Humanitarian visa
  • Subclass 202 – Global Special Humanitarian visa
  • Subclass 203 – Emergency Rescue visa
  • Subclass 204 – Woman at Risk visa
  • Subclass 300 – Prospective Marriage visa
  • Subclass 400 – Temporary Work (Short Stay Specialist) visa
  • Subclass 403 – Temporary Work (International Relations) visa (other streams, including Australian Agriculture Visa stream)
  • Subclass 407 – Training visa
  • Subclass 408 – Temporary Activity visa
  • Subclass 417 – Working Holiday visa
  • Subclass 449 – Humanitarian Stay (Temporary) visa
  • Subclass 457 – Temporary Work (Skilled) visa
  • Subclass 461 – New Zealand Citizen Family Relationship visa
  • Subclass 462 – Work and Holiday visa
  • Subclass 476 – Skilled – Recognised Graduate visa
  • Subclass 482 – Temporary Skill Shortage visa
  • Subclass 485 – Temporary Graduate visa
  • Subclass 489 – Skilled – Regional (Provisional) visa
  • Subclass 491 – Skilled Work Regional (Provisional) visa
  • Subclass 494 – Skilled Employer Sponsored Regional (Provisional) visa
  • Subclass 500 – Student visa
  • Subclass 580 – Student Guardian visa (closed to new applicants)
  • Subclass 590 – Student Guardian visa
  • Subclass 785 – Temporary Protection visa
  • Subclass 790 – Safe Haven Enterprise visa
  • Subclass 870 – Sponsored Parent (Temporary) visa
  • Subclass 988 – Maritime Crew visa

Haben Sie noch Fragen? Sie können uns anrufen unter +49 5491 95793 80 oder uns eine E-Mail schicken.

Quellenangabe:
https://covid19.homeaffairs.gov.au/vaccinated-travellers
https://www.abc.net.au/news/2021-11-22/migration-boost-visa-international-student-places/100638704
https://www.pm.gov.au/media/further-steps-reopen-australia-and-secure-our-economic-recovery

Kanada schreibt Impfpflicht für den Transportsektor und Reisende vor

Kanada hat, wie viele andere Länder auch, für sich entschieden, dass die Impfung der beste Schutz gegen Covid-19 ist. Daher kündigte die Regierung am 13. August an, eine Impfpflicht sowohl für Beschäftigte im staatlich organisierten Luft-, Schienen- und Seeverkehrs als auch für Reisende die diese Verkehrsmittel nutzen einzuführen.

Ab dem 30. Oktober wird die kanadische Regierung von den Arbeitgebern in den oben genannten Sektoren verlangen, dass sie eine Impfregelung für ihre Mitarbeiter festlegen. Ab demselben Datum müssen auch Passagiere, die von kanadischen Flughäfen abfliegen, sowie Reisende in den Zügen von VIA Rail und dem Rocky Mountaineer vollständig geimpft sein, um reisen zu können.

Regelungen für noch nicht vollständig geimpfte Personen

Es gibt eine kurze Übergangszeit für Personen, die noch nicht vollständig geimpft sind. Während der Übergangszeit können Personen weiterhin reisen, wenn sie innerhalb von 72 Stunden vor der Reise einen gültigen molekularen (PCR) Covid-19-Test vorweisen können. Diese Übergangsfrist endet jedoch am 30. November. Um nach dem 30. November mit den oben genannten Verkehrsmitteln reisen zu können, müssen Reisende vollständig geimpft sein.

Impfpflicht für Mitarbeiter dieser Unternehmen

Die neuen Vorschriften betreffen auch die Beschäftigten der staatlich organisierten Luftfahrt-, Eisenbahn- und Seeverkehrsunternehmen. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, ab dem 30. Oktober entsprechende Richtlinien bzgl. Impfungen einzuführen. In diesen Richtlinien müssen u. a. die Konsequenzen für nicht geimpfte Arbeitnehmer festgelegt werden. Nach einer kurzen Einführungszeit muss jedes Unternehmen in der Lage sein, zu gewährleisten, dass alle Beschäftigten vollständig geimpft sind, ansonsten können diese nicht weiter operieren.

Quelle:
https://www.canada.ca/en/transport-canada/news/2021/10/mandatory-covid-19-vaccination-requirements-for-federally-regulated-transportation-employees-and-travellers.html?fbclid=IwAR02aXsREWp5-jqZ7Ygjk4f8bxB-tsnc4zPgbwwjCgiPi0co5UxYWj2iYHI

Australiens Impfplan und die Wiedereröffnung der Grenzen

Lange Zeit waren die Infektionsraten in Australien aufgrund der strikten „Null-Covid“-Politik niedrig. Leider hat dies dazu geführt, dass das Impfprogramm nur sehr langsam in Gang gekommen ist und die Frustration wuchs. Darüber hinaus steigen die Infektionsraten rapide an, so dass kaum Aussicht besteht, dass die Grenzen wieder geöffnet werden in Naher Zukunft.

Die Regierung hat kürzlich einen aktualisierten Plan veröffentlicht, in dem neue Impfziele festgelegt sind. Vier Phasen werden als Ausweg aus der Pandemie skizziert. In der ersten Phase – Phase A – wird angestrebt, dass 70% der Bevölkerung zweimal geimpft werden. Minister Morrison hat angedeutet, dass er zuversichtlich ist, dieses Ziel bis Ende des Jahres zu erreichen. Derzeit sind etwas mehr als 38% der Bevölkerung über 16 Jahren zweimal geimpft worden.

Wenn es tatsächlich möglich ist, die 70%-Marke zu erreichen, wird Australien zu Phase B übergehen. In Phase B werden die Beschränkungen für internationale Ankünfte und die Anzahl der Flüge weiter gelten. Sobald 80% der Bevölkerung vollständig geimpft sind, werden in Phase C schrittweise mehr ein- und ausgehende internationale Reisen zwischen „sicheren“ Ländern zugelassen. Es ist zu erwarten, dass für vollständig geimpfte Reisende weniger strenge Anforderungen gelten werden.

In der letzten Phase – Phase D – kehrt das Leben so weit wie möglich in den Normalzustand zurück. Die internationalen Grenzen werden endlich wieder (vollständig) geöffnet. Australien wird Covid-19 von nun an wie jede andere Infektionskrankheit behandeln. Ziel ist es, die Zahl der Fälle auf ein Minimum zu beschränken, ohne dass es zu ständigen Sperrungen und Einschränkungen kommt. Die Quarantänepflicht wird jedoch weiterhin gelten, beispielsweise für Reisende, die aus einem Hochrisikogebiet einreisen.

Der Minister erklärte, er werde keine Zeitpläne für alle Phasen festlegen, da dies „jetzt in den Händen der Australier, der Regierungen der Bundesstaaten und Territorien sowie der Bundesregierung liegt“.

Source:
https://www.abc.net.au/news/2021-07-30/national-cabinet-four-phase-plan-out-of-covid-pandemic/100339314
https://covidlive.com.au/

Kanada öffnet seine Grenzen wieder für vollständig geimpfte Touristen

Ab dem 7. September dürfen vollständig geimpfte Touristen aus allen Ländern wieder nach Kanada fliegen. Vollständig geimpfte Staatsbürger und Permanent Residents der USA sind bereits ab dem 9. August wieder in Kanada als Touristen willkommen. Die Hotelquarantäne wird ebenfalls ab dem 9. August aufgehoben, und weitere Flughäfen werden für internationale Flüge geöffnet.

Reisen Sie als Tourist nach Kanada

Kanada hat angekündigt, dass es wieder Touristen willkommen heißen wird! Vollständig geimpfte Touristen mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft dürfen ab dem 9. August ins Land reisen, und vollständig geimpfte Touristen aus allen anderen Ländern können ab dem 7. September wieder einreisen.

Um als „vollständig geimpft“ zu gelten, müssen Reisende die empfohlene Dosis eines in Kanada zugelassenen Impfstoffs haben. Die letzte Impfung muss mindestens 14 Tage vor der Einreise verabreicht worden sein. Derzeit werden in Kanada die folgenden Impfstoffhersteller akzeptiert: Astra Zeneca, Pfizer, Moderna und Janssen (Johnson & Johnson). Alle Ergebnisse müssen in französischer oder englischer Sprache vorgelegt werden, andenfalls ist eine beglaubigte Übersetzung erforderlich.

Fluggesellschaften werden überprüfen, ob Reisende, die nach Kanada kommen, ihre Daten über die ArriveCAN-App übermittelt haben, bevor diese an Bord gelassen werden.

Für Reisende, die nicht geimpft sind oder einen unvollständigen Impfschutz haben, werden die derzeit geltenden Einschränkungen nicht aufgehoben. Diese Personen können weiterhin nicht als Touristen nach Kanada reisen, außer es gilt eine spezielle Ausnahme für Sie. Nicht geimpfte Personen mit einem genehmigten Visumantrag, wie z. B. einer Arbeitserlaubnis, einer Studienerlaubnis oder einem Permanent Resident Visum, dürfen in der Regel unter bestimmten Bedingungen reisen, müssen aber alle Test- und Quarantänemaßnahmen einhalten.

Anforderungen

Alle Reisenden, unabhängig von ihrem Impfstatus, müssen sich vor der Einreise nach Kanada einem molekularen COVID-19-Test unterziehen. Mit Wirkung vom 9. August 2021 ändert die kanadische Regierung jedoch ihre Teststrategie nach der Einreise für vollständig geimpfte Reisende. So benötigen vollständig geimpfte Reisende keinen Test mehr nach der Ankunft, es sei denn, sie wurden zufällig für einen Test bei der Ankunft in Kanada ausgewählt. Diejenigen, die von einer COVID-19 Erkrankung genesen sind, aber immer noch positiv getestet werden, können ihren Test zwischen 14 und 180 Tagen vor der Ankunft machen. Zuvor waren es nur 90 Tage. Darüber hinaus gibt es keine weiteren Änderungen zu den verpflichtenden Testanforderungen für ungeimpfte Reisende.

Anforderungen an die Quarantäne

Die Anforderung der Hotelquarantäne für die ersten 3 Nächte entfällt für alle Reisenden, die ab dem 9. August, 12:01 Uhr EDT, mit dem Flugzeug anreisen. Vollständig geimpfte Reisende sind von der Quarantäne befreit; dennoch müssen alle Reisenden einen Quarantäneplan vorlegen und darauf vorbereitet sein, in Quarantäne zu gehen, falls an der Grenze festgestellt wird, dass sie die notwendigen Anforderungen nicht erfüllen.

Kanada wird die Regeln für Kinder unter 12 Jahren, die nicht geimpft werden dürfen, ebenfalls anpassen. Ab dem 9. August müssen ungeimpfte Kinder von vollständig geimpften Reisenden nicht mehr die volle 14-tägige Quarantäne durchlaufen. Sie müssen weiterhin alle Reise- und Testanforderungen erfüllen, einschließlich des Tests bei der Ankunft und des Tests am achten Tag nach Ankunft. Kinder sollten in den zwei Wochen nach ihrer Ankunft in Kanada Schulen und Kindertagesstätte sowie Treffen in größeren Gruppen meiden.

Flughäfen für internationale Flüge

Ab dem 9. August werden auch fünf weitere Flughäfen wieder internationale Flüge zulassen. Die Flughäfen von Halifax, Quebec City, Ottawa, Winnipeg und Edmonton werden denn wieder für internationale Flüge geöffnet sein. Während der gesamten Pandemie waren die einzigen Flughäfen, die internationale Flüge akzeptierten, Vancouver, Calgary, Toronto und Montreal.

Kein angenehmes, aber ein sehr wichtiges Thema: Unzuverlässige, unseriöse Visa-Berater und deren fehlerhafte inkorrekte Visum-Beratung sorgen für beunruhigende Situationen

Wir verstehen, Sie träumen von einer Zukunft im Ausland und der Weg dorthin ist unglaublich kompliziert. Sie wollen kein Risiko eingehen, wenn es um Ihre Zukunft geht, deshalb entscheiden Sie sich vielleicht, einen Experten zu kontaktieren. Ein Einwanderungsberater bietet Visadienstleistungen in Form von Beratung über Ihre Visa-Optionen oder Unterstützung bei der Beantragung Ihres Visums zum Beispiel. Es macht daher Sinn, dass Sie darauf vertrauen, dass sich Ihr Berater um alles kümmert und Ihre Interessen im Blick hat. Das Visum ist Ihre Fahrkarte zu Ihrem Wunschziel. Wenn Ihnen also ein Experte euphorisch erzählt, dass es kein Problem sein wird, ein Visum zu bekommen, gehen Sie höchstwahrscheinlich davon aus, dass dies der Wahrheit entspricht. Denn vom moralischen Standpunkt aus gesehen, sollten Sie zumindest erwarten können, dass man ehrlich zu Ihnen ist.

Leider gibt es immer noch viele “ Ghost Consultants“, die nicht lizenziert sind, und in diesem Fall könnte nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein. Wir sehen immer häufiger, dass Dinge aufgrund von unqualifizierten, nicht lizenzierten Beratern schief laufen. Mit beunruhigender Regelmäßigkeit sprechen wir mit Leuten, die falsch beraten wurden und/oder – noch schlimmer – bereits viel Geld bezahlt haben, ohne irgendwelche Ergebnisse zu erhalten.

Zunächst einmal möchten wir klarstellen, dass es eine sehr viele gute regulierte und lizenzierte Berater gibt, die in der Tat nur Ihr Bestes im Sinn haben. Mit der Betonung auf „viele“. Wenn Sie sich auf die Suche nach einem Visumsberater machen, werden Sie feststellen, dass die Auswahl groß ist. Es kann daher schwierig sein, zwischen „gut und schlecht“ zu unterscheiden.

Alarmglocken

Sie sollten sich auf jeden Fall auf Ihr Bauchgefühl verlassen. Auch wenn sich in vielen Fällen erst im Nachhinein herausstellen wird, dass Ihr Bauchgefühl richtig war. Aber im Falle einer Auswanderung können Sie viel Kummer vermeiden, indem Sie nicht nur Ihrem Bauchgefühl vertrauen, sondern auch Informationen nachprüfen. Gerade letzteres – die Überprüfung – ist sehr wichtig. Es gibt viele Faktoren, die bei Ihnen die Alarmglocken läuten lassen sollten, aber nicht jeder erkennt diese. Worauf Sie achten sollten:

Visa-Optionen werden nur am Telefon besprochen

Sowohl Australien als auch Kanada haben eine sehr strenge Einwanderungspolitik. Das bedeutet leider auch, dass sich viele Menschen nicht für ein Visum qualifizieren. Diese Tatsache ist sehr enttäuschend, was Sie sehr verwundbar machen kann. Es liegt in der menschlichen Natur, ‚das zu hören, was man hören will‘ und das dann als Wahrheit zu akzeptieren. Wir hören regelmäßig, dass Menschen mit einem low-skilled profile“ immer noch positive Ratschläge von unseriösen Visumsberatern erhalten. Auffällig ist, dass diese Ratschläge oft nur am Telefon erteilt werden. Machen Sie sich daher immer genaue Notizen, damit Sie die Beratung mit anderen Beratern abgleichen können. Noch wichtiger: Bitten Sie den betreffenden Berater um eine klare, schriftliche (per E-Mail) Darstellung Ihrer Visumsmöglichkeiten.

Kein klarer Überblick über die Kosten

Wenn die Visumsoptionen klar und deutlich sind, kann auch eine detaillierte Kostenübersicht erstellt werden. In letzter Zeit haben wir oft gehört, dass Leute bereits nach dem ersten Kontakt mit einem Berater eine erste Rechnung erhalten. Ohne genau zu wissen, wofür diese Kosten anfallen. Oft handelt es sich um einen relativ geringen Betrag, aber die Folge- und Gesamtkosten werden nicht klar kommuniziert. Mit dem Bezahlen der Rechnung verpflichten Sie sich in vielen Fällen gegenüber dem Berater und dieser beginnt für Sie tätig zu werden. Leider hören wir immer wieder, dass nach dem ersten Kontakt bald Rechnungen mit viel höheren Beträgen folgen und die Leute nicht wissen, wofür diese Beträge eigentlich anfallen. Wir hören sogar Geschichten von Leuten, denen angeboten wurde, dass man Sie gegen Zahlung zusätzlicher Gebühren auf eine „urgency list“ setzen kann. Aber Vorsicht! In den meisten Fällen arbeitet die Einwanderungsbehörde nicht mit „urgency lists“, mit sehr wenigen Ausnahmen.

Kurzum: Verlangen Sie eine klare Kostenübersicht und vereinbaren Sie im Vorfeld die Kosten für die Dienstleistungen. Achten Sie darauf, dass es sich um einen festen Betrag handelt, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Sie werden sofort nach Ihren Kreditkartendaten gefragt

Apropos Alarmglocken… Es kommt vor, dass Sie unmittelbar nach der Beratung nach Ihren Kreditkartendaten gefragt werden. Die Berater geben an, dass sie auf diese Weise eine erste Zahlung leisten können – die bis zu ein paar tausend Dollar betragen kann – und „sofort für Sie arbeiten können“. Tun Sie dies nicht! Achten Sie darauf, dass Sie zunächst einen Vertrag erhalten, der Ihre Rechte und Pflichten, aber auch die Zahlungsbedingungen enthält. Wenn Sie einverstanden sind, können Sie die Vereinbarung unterschreiben und das Visumverfahren starten. Sie erhalten erst dann eine Rechnung über die Servicegebühren. Die Antragsgebühren die an die Einwanderungsbehörde oder anderen beteiligten Organisationen gezahlt werden müssen, werden in der Regel per Kreditkarte bezahlt. Stellen Sie sicher, dass Sie die anfallenden Beträge im Voraus kennen. Achten Sie darauf, dass Sie mit Ihrem Visumsberater klare Vereinbarungen über die Zahlung dieser Kosten treffen. Sie erhalten zudem immer eine Zahlungsbestätigung über jede abschließende Zahlung, die Sie an eine zuständige Behörde leisten.

Garantien

So gerne wir es auch tun würden, wir können keine Garantien geben. Dies gilt für die Bearbeitungszeiten, aber auch für das Resultat eines Visumantrags. Natürlich können wir die ungefähren Bearbeitungszeiten angeben. Es kann jedoch aufgrund verschiedener Faktoren immer zu Verzögerungen kommen. Der Visumantrag wird von der Einwanderungsbehörde bearbeitet. Ein Sachbearbeiter wird eine Entscheidung treffen. Bis diese Entscheidung von der Einwanderungsbehörde schriftlich mitgeteilt wird, ist nichts garantiert. Seien Sie also vorsichtig, wenn jemand Garantien gibt.

 

Kontrollieren, kontrollieren, doppelt kontrollieren

Um es kurz zu machen: Stellen Sie sicher, dass Sie gründlich recherchieren und Fragen stellen. Prüfen Sie auch die Bewertungen der Anbieter, zum Beispiel auf Google oder in den sozialen Medien. Egal wie groß Ihr Traum ist, seien Sie kritisch und stellen Sie sicher, dass daraus kein Flop wird. Wenn Sie Fragen oder Zweifel haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir helfen Ihnen gerne weiter! Über unseren Visa-Check bieten wir Ihnen eine persönliche, kostenlose und unverbindliche Visumberatung an. 

Kanada eröffnet ein neues Programm zur Erlangung der Permanent Residency

Am 14. April 2021 hat der kanadische Minister für Einwanderungspolitik die Einführung eines neuen Programms angekündigt.  Dieses innovative Konzept soll 90.000 Kandidaten den Weg zu einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung in Kanada ermöglichen. Das Programm wird dazu beitragen, die Einwanderungsquote für das Jahr 2021 zu erreichen, in dem Kanada 401.400 neue Permanent Residents begrüßen möchte. Zu beachten ist jedoch, dass es sich hierbei um ein temporäres Programm handelt, das möglicherweise nicht dauerhaft verfügbar sein wird. Daher ist zu erwarten, dass die Quote schon bald nach dem Start des Programms erreicht sein wird.

Für wen

Diese Sonderregelung soll es temporären Arbeitern und internationalen Hochschulabsolventen, die sich derzeit in Kanada aufhalten und über die notwendigen Qualifikationen und Erfahrungen verfügen, um die Pandemie zu bekämpfen und die Wirtschaft wieder anzukurbeln, ermöglichen, eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Dieses neue Programm fokussiert sich auf diejenigen Kandidaten, die in Krankenhäusern, Langzeitpflegeeinrichtungen und an vorderster Stelle in anderen essentiellen Sektoren arbeiten. Darüber hinaus liegt das Augenmerk auch auf internationalen Hochschulabsolventen einer kanadischen Hochschule, die eine wichtige Rolle in der Wirtschaft von morgen spielen werden.

Die Grundvoraussetzungen

Um für dieses Programm in Frage zu kommen, müssen essentielle Arbeitskräfte mindestens ein Jahr Berufserfahrung in Kanada innerhalb der letzten drei Jahre nachweisen. Die Kandidaten müssen in Bereichen des Gesundheitswesens oder in einem anderen als essentiell eingestuften Beruf tätig gewesen sein. Für internationale Absolventen einer kanadischen Hochschule gelten andere Anforderungen. Sie müssen ein qualifiziertes Hochschulstudium innerhalb der letzten vier Jahre abgeschlossen haben, welches im Januar 2017 oder danach begonnen hat.

Die Eröffnung des Programms

„Immigration, Refugees and Citizenship Canada” (IRCC) wird ab dem 6. Mai 2021 Anträge annehmen. Es wurden drei Kategorien geschaffen, jede mit einer eigenen Quota:

– 20.000 Plätze für temporäre Arbeitskräfte, die im kanadischen Gesundheitswesen arbeiten;

– 30.000 Plätze für temporäre Arbeitskräfte, die in Kanada in anderen anerkannten essentiellen Bereichen arbeiten;

– 40.000 Plätze für internationale Studenten, die ihren Abschluss an einer kanadischen Bildungseinrichtung gemacht haben

Das Programm bleibt bis zum 5. November 2021 bzw. bis zum Erreichen des festgelegten Kontingents offen. Innerhalb der oben genannten Kategorien werden maximal 90.000 Permanent Resident Visa vergeben.

Weitere Programme zur Förderung der Amtssprachen Kanadas

Neben den bereits erwähnten Programmen sind drei zusätzliche Programme ohne eine maximale Anzahl von Plätzen ausgeschrieben worden. Diese Programme sind speziell für französischsprachige oder zweisprachige Kandidaten gedacht. Viele Gemeinden in Kanada profitieren von französischsprachigen oder zweisprachigen Neuankömmlingen. Das Zusatzprogramm soll damit einen Beitrag zur Stärkung der französischsprachigen Gemeinden in Kanada leisten.

Schicken Sie uns gern eine E-Mail für eine kostenlose und unverbindliche Beratung, oder füllen Sie unseren Visum-Check aus.

Source: https://www.canada.ca/en/immigration-refugees-citizenship/news/2021/04/new-pathway-to-permanent-residency-for-over-90000-essential-temporary-workers-and-international-graduates.html

Australien’s Impfstrategie

Ohne zu wissen, wie groß die Auswirkungen sein würden, schloss Australien seine Grenze am 20. März 2020. Fast ein Jahr später sind wir uns der Auswirkungen der australischen Grenzschließungen sehr wohl bewusst. Wir warten nun voller Hoffnung auf Meldungen der Regierung, aus denen wir eine klare Aussicht bezüglich der Aufhebung der Grenzschließungen ableiten können. Australiens Impfstoff-Vergabe lässt auf ein Licht am Ende des Tunnels hoffen.

Die aktuelle Situation

Australiens sehr strikte Vorgehensweise bei der Bekämpfung der Pandemie ist der Grund dafür, dass die Anzahl der Corona-Fälle im Land vergleichsweise niedrig ist. Bis zum 13. März 2021 meldete Australien insgesamt 29.112 registrierte Corona-Fälle. Dies schließt auch die 909 Menschen ein, die an dem Virus gestorben sind.

Australiens nationale Strategie zur Verteilung der Impfstoffe

Die australische Bevölkerung wird in 5 Phasen geimpft. Derzeit läuft die Phase 1A. In dieser Phase stehen 1,4 Millionen Impfstoffdosen zur Verfügung, womit ein Teil des Gesundheitspersonals, sowie die Mitarbeiter der Quarantäne- und Grenzbehörden geimpft werden. Einen Überblick über die Rollout-Strategie finden Sie in der untenstehenden Abbildung:

Quelle: https://www.health.gov.au/sites/default/files/documents/2021/03/covid-19-vaccine-rollout-presentation-on-14-march-2021.pdf

Erwartungen an die Aufhebung der Grenzbeschränkungen und Visa-Verfahren                

Wenn alles wie geplant verläuft, könnten alle australischen Einwohner (die sich impfen lassen wollen) ihre erste Impfdosis bis Oktober 2021 erhalten haben. Die Fluggesellschaft Qantas hat mitgeteilt, dass sie plant, ab dem 31. Oktober 2021 wieder reguläre internationale Flüge durchzuführen. Dies entspricht dem erwarteten Zeitrahmen, innerhalb dessen die Verteilung des Impfstoffs in Australien effektiv durchgeführt werden soll.

Unsere Visumberater haben („virtuell“) an Informationsveranstaltungen teilgenommen, die vom Department of Home Affairs und verschiedenen australischen Bundesstaaten und Territorien am 12. März organisiert wurden. Während dieser Sitzungen wurde die Annahme geäußert, dass das Einwanderungsbudget für das Geschäftsjahr 2021-2022 im Mai 2021 endgültig festgelegt wird. Im Anschluss daran wird das Budget für Nominierungsplätze den australischen Bundesstaaten und Territorien zugewiesen, woraufhin das neue, am 1. Juli beginnende Visajahr hoffentlich wieder Optionen für Kandidaten aus Übersee bieten wird.

Sie möchten sich über Ihre persönlichen Visamöglichkeiten informieren? Füllen Sie hierfür bitte den kostenlosen und unverbindlichen Visum-Check aus. Basierend auf den Informationen, die Sie uns zur Verfügung stellen, werden wir Ihre Visumoptionen evaluieren.

Quelle vaccination rollout strategy: https://www.health.gov.au/sites/default/files/documents/2021/03/covid-19-vaccine-rollout-presentation-on-14-march-2021.pdf

Bron restart flights Qantas: https://www.qantas.com/au/en/travel-info/travel-updates/coronavirus/qantas-international-network-changes.html