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Kanada öffnet seine Grenzen wieder für vollständig geimpfte Touristen

Ab dem 7. September dürfen vollständig geimpfte Touristen aus allen Ländern wieder nach Kanada fliegen. Vollständig geimpfte Staatsbürger und Permanent Residents der USA sind bereits ab dem 9. August wieder in Kanada als Touristen willkommen. Die Hotelquarantäne wird ebenfalls ab dem 9. August aufgehoben, und weitere Flughäfen werden für internationale Flüge geöffnet.

Reisen Sie als Tourist nach Kanada

Kanada hat angekündigt, dass es wieder Touristen willkommen heißen wird! Vollständig geimpfte Touristen mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft dürfen ab dem 9. August ins Land reisen, und vollständig geimpfte Touristen aus allen anderen Ländern können ab dem 7. September wieder einreisen.

Um als „vollständig geimpft“ zu gelten, müssen Reisende die empfohlene Dosis eines in Kanada zugelassenen Impfstoffs haben. Die letzte Impfung muss mindestens 14 Tage vor der Einreise verabreicht worden sein. Derzeit werden in Kanada die folgenden Impfstoffhersteller akzeptiert: Astra Zeneca, Pfizer, Moderna und Janssen (Johnson & Johnson). Alle Ergebnisse müssen in französischer oder englischer Sprache vorgelegt werden, andenfalls ist eine beglaubigte Übersetzung erforderlich.

Fluggesellschaften werden überprüfen, ob Reisende, die nach Kanada kommen, ihre Daten über die ArriveCAN-App übermittelt haben, bevor diese an Bord gelassen werden.

Für Reisende, die nicht geimpft sind oder einen unvollständigen Impfschutz haben, werden die derzeit geltenden Einschränkungen nicht aufgehoben. Diese Personen können weiterhin nicht als Touristen nach Kanada reisen, außer es gilt eine spezielle Ausnahme für Sie. Nicht geimpfte Personen mit einem genehmigten Visumantrag, wie z. B. einer Arbeitserlaubnis, einer Studienerlaubnis oder einem Permanent Resident Visum, dürfen in der Regel unter bestimmten Bedingungen reisen, müssen aber alle Test- und Quarantänemaßnahmen einhalten.

Anforderungen

Alle Reisenden, unabhängig von ihrem Impfstatus, müssen sich vor der Einreise nach Kanada einem molekularen COVID-19-Test unterziehen. Mit Wirkung vom 9. August 2021 ändert die kanadische Regierung jedoch ihre Teststrategie nach der Einreise für vollständig geimpfte Reisende. So benötigen vollständig geimpfte Reisende keinen Test mehr nach der Ankunft, es sei denn, sie wurden zufällig für einen Test bei der Ankunft in Kanada ausgewählt. Diejenigen, die von einer COVID-19 Erkrankung genesen sind, aber immer noch positiv getestet werden, können ihren Test zwischen 14 und 180 Tagen vor der Ankunft machen. Zuvor waren es nur 90 Tage. Darüber hinaus gibt es keine weiteren Änderungen zu den verpflichtenden Testanforderungen für ungeimpfte Reisende.

Anforderungen an die Quarantäne

Die Anforderung der Hotelquarantäne für die ersten 3 Nächte entfällt für alle Reisenden, die ab dem 9. August, 12:01 Uhr EDT, mit dem Flugzeug anreisen. Vollständig geimpfte Reisende sind von der Quarantäne befreit; dennoch müssen alle Reisenden einen Quarantäneplan vorlegen und darauf vorbereitet sein, in Quarantäne zu gehen, falls an der Grenze festgestellt wird, dass sie die notwendigen Anforderungen nicht erfüllen.

Kanada wird die Regeln für Kinder unter 12 Jahren, die nicht geimpft werden dürfen, ebenfalls anpassen. Ab dem 9. August müssen ungeimpfte Kinder von vollständig geimpften Reisenden nicht mehr die volle 14-tägige Quarantäne durchlaufen. Sie müssen weiterhin alle Reise- und Testanforderungen erfüllen, einschließlich des Tests bei der Ankunft und des Tests am achten Tag nach Ankunft. Kinder sollten in den zwei Wochen nach ihrer Ankunft in Kanada Schulen und Kindertagesstätte sowie Treffen in größeren Gruppen meiden.

Flughäfen für internationale Flüge

Ab dem 9. August werden auch fünf weitere Flughäfen wieder internationale Flüge zulassen. Die Flughäfen von Halifax, Quebec City, Ottawa, Winnipeg und Edmonton werden denn wieder für internationale Flüge geöffnet sein. Während der gesamten Pandemie waren die einzigen Flughäfen, die internationale Flüge akzeptierten, Vancouver, Calgary, Toronto und Montreal.

WEBINAR // Auswandern nach Kanada

Im Juni organisiert Visa4you Webinare zum Thema Auswandern. Während dieses Webinars werden wir Sie umfassend über das kandische und australische Einwanderungsrecht und Ihre Möglichkeiten informieren. Nicht nur über dauerhafte, sondern auch über vorübergehende Abreise nach Kanada und Australien.

Webinar „Auswandern nach Kanada“

Am Samstag, dem 5. Juni, organisiert Visa4you das Webinar „Auswandern nach Kanada“. Unsere Visaberaterin Christiane Kühn, vollwertiges Mitglied des Immigration Consultants of Canada Regulatory Council (ICCRC), wird Sie im Rahmen dessen über das Einwanderungsrecht und Ihre Visum-Möglichkeiten für Kanada informieren.

DatumSamstag 5. Juni
Start Webinar10 AM (EST) – 16.00 Uhr (MEZ)
Dauer1 bis 1,5 Stunde
AnmeldenJa, kostenlos

Kein angenehmes, aber ein sehr wichtiges Thema: Unzuverlässige, unseriöse Visa-Berater und deren fehlerhafte inkorrekte Visum-Beratung sorgen für beunruhigende Situationen

Wir verstehen, Sie träumen von einer Zukunft im Ausland und der Weg dorthin ist unglaublich kompliziert. Sie wollen kein Risiko eingehen, wenn es um Ihre Zukunft geht, deshalb entscheiden Sie sich vielleicht, einen Experten zu kontaktieren. Ein Einwanderungsberater bietet Visadienstleistungen in Form von Beratung über Ihre Visa-Optionen oder Unterstützung bei der Beantragung Ihres Visums zum Beispiel. Es macht daher Sinn, dass Sie darauf vertrauen, dass sich Ihr Berater um alles kümmert und Ihre Interessen im Blick hat. Das Visum ist Ihre Fahrkarte zu Ihrem Wunschziel. Wenn Ihnen also ein Experte euphorisch erzählt, dass es kein Problem sein wird, ein Visum zu bekommen, gehen Sie höchstwahrscheinlich davon aus, dass dies der Wahrheit entspricht. Denn vom moralischen Standpunkt aus gesehen, sollten Sie zumindest erwarten können, dass man ehrlich zu Ihnen ist.

Leider gibt es immer noch viele “ Ghost Consultants“, die nicht lizenziert sind, und in diesem Fall könnte nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein. Wir sehen immer häufiger, dass Dinge aufgrund von unqualifizierten, nicht lizenzierten Beratern schief laufen. Mit beunruhigender Regelmäßigkeit sprechen wir mit Leuten, die falsch beraten wurden und/oder – noch schlimmer – bereits viel Geld bezahlt haben, ohne irgendwelche Ergebnisse zu erhalten.

Zunächst einmal möchten wir klarstellen, dass es eine sehr viele gute regulierte und lizenzierte Berater gibt, die in der Tat nur Ihr Bestes im Sinn haben. Mit der Betonung auf „viele“. Wenn Sie sich auf die Suche nach einem Visumsberater machen, werden Sie feststellen, dass die Auswahl groß ist. Es kann daher schwierig sein, zwischen „gut und schlecht“ zu unterscheiden.

Alarmglocken

Sie sollten sich auf jeden Fall auf Ihr Bauchgefühl verlassen. Auch wenn sich in vielen Fällen erst im Nachhinein herausstellen wird, dass Ihr Bauchgefühl richtig war. Aber im Falle einer Auswanderung können Sie viel Kummer vermeiden, indem Sie nicht nur Ihrem Bauchgefühl vertrauen, sondern auch Informationen nachprüfen. Gerade letzteres – die Überprüfung – ist sehr wichtig. Es gibt viele Faktoren, die bei Ihnen die Alarmglocken läuten lassen sollten, aber nicht jeder erkennt diese. Worauf Sie achten sollten:

Visa-Optionen werden nur am Telefon besprochen

Sowohl Australien als auch Kanada haben eine sehr strenge Einwanderungspolitik. Das bedeutet leider auch, dass sich viele Menschen nicht für ein Visum qualifizieren. Diese Tatsache ist sehr enttäuschend, was Sie sehr verwundbar machen kann. Es liegt in der menschlichen Natur, ‚das zu hören, was man hören will‘ und das dann als Wahrheit zu akzeptieren. Wir hören regelmäßig, dass Menschen mit einem low-skilled profile“ immer noch positive Ratschläge von unseriösen Visumsberatern erhalten. Auffällig ist, dass diese Ratschläge oft nur am Telefon erteilt werden. Machen Sie sich daher immer genaue Notizen, damit Sie die Beratung mit anderen Beratern abgleichen können. Noch wichtiger: Bitten Sie den betreffenden Berater um eine klare, schriftliche (per E-Mail) Darstellung Ihrer Visumsmöglichkeiten.

Kein klarer Überblick über die Kosten

Wenn die Visumsoptionen klar und deutlich sind, kann auch eine detaillierte Kostenübersicht erstellt werden. In letzter Zeit haben wir oft gehört, dass Leute bereits nach dem ersten Kontakt mit einem Berater eine erste Rechnung erhalten. Ohne genau zu wissen, wofür diese Kosten anfallen. Oft handelt es sich um einen relativ geringen Betrag, aber die Folge- und Gesamtkosten werden nicht klar kommuniziert. Mit dem Bezahlen der Rechnung verpflichten Sie sich in vielen Fällen gegenüber dem Berater und dieser beginnt für Sie tätig zu werden. Leider hören wir immer wieder, dass nach dem ersten Kontakt bald Rechnungen mit viel höheren Beträgen folgen und die Leute nicht wissen, wofür diese Beträge eigentlich anfallen. Wir hören sogar Geschichten von Leuten, denen angeboten wurde, dass man Sie gegen Zahlung zusätzlicher Gebühren auf eine „urgency list“ setzen kann. Aber Vorsicht! In den meisten Fällen arbeitet die Einwanderungsbehörde nicht mit „urgency lists“, mit sehr wenigen Ausnahmen.

Kurzum: Verlangen Sie eine klare Kostenübersicht und vereinbaren Sie im Vorfeld die Kosten für die Dienstleistungen. Achten Sie darauf, dass es sich um einen festen Betrag handelt, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Sie werden sofort nach Ihren Kreditkartendaten gefragt

Apropos Alarmglocken… Es kommt vor, dass Sie unmittelbar nach der Beratung nach Ihren Kreditkartendaten gefragt werden. Die Berater geben an, dass sie auf diese Weise eine erste Zahlung leisten können – die bis zu ein paar tausend Dollar betragen kann – und „sofort für Sie arbeiten können“. Tun Sie dies nicht! Achten Sie darauf, dass Sie zunächst einen Vertrag erhalten, der Ihre Rechte und Pflichten, aber auch die Zahlungsbedingungen enthält. Wenn Sie einverstanden sind, können Sie die Vereinbarung unterschreiben und das Visumverfahren starten. Sie erhalten erst dann eine Rechnung über die Servicegebühren. Die Antragsgebühren die an die Einwanderungsbehörde oder anderen beteiligten Organisationen gezahlt werden müssen, werden in der Regel per Kreditkarte bezahlt. Stellen Sie sicher, dass Sie die anfallenden Beträge im Voraus kennen. Achten Sie darauf, dass Sie mit Ihrem Visumsberater klare Vereinbarungen über die Zahlung dieser Kosten treffen. Sie erhalten zudem immer eine Zahlungsbestätigung über jede abschließende Zahlung, die Sie an eine zuständige Behörde leisten.

Garantien

So gerne wir es auch tun würden, wir können keine Garantien geben. Dies gilt für die Bearbeitungszeiten, aber auch für das Resultat eines Visumantrags. Natürlich können wir die ungefähren Bearbeitungszeiten angeben. Es kann jedoch aufgrund verschiedener Faktoren immer zu Verzögerungen kommen. Der Visumantrag wird von der Einwanderungsbehörde bearbeitet. Ein Sachbearbeiter wird eine Entscheidung treffen. Bis diese Entscheidung von der Einwanderungsbehörde schriftlich mitgeteilt wird, ist nichts garantiert. Seien Sie also vorsichtig, wenn jemand Garantien gibt.

 

Kontrollieren, kontrollieren, doppelt kontrollieren

Um es kurz zu machen: Stellen Sie sicher, dass Sie gründlich recherchieren und Fragen stellen. Prüfen Sie auch die Bewertungen der Anbieter, zum Beispiel auf Google oder in den sozialen Medien. Egal wie groß Ihr Traum ist, seien Sie kritisch und stellen Sie sicher, dass daraus kein Flop wird. Wenn Sie Fragen oder Zweifel haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir helfen Ihnen gerne weiter! Über unseren Visa-Check bieten wir Ihnen eine persönliche, kostenlose und unverbindliche Visumberatung an. 

Kanada eröffnet ein neues Programm zur Erlangung der Permanent Residency

Am 14. April 2021 hat der kanadische Minister für Einwanderungspolitik die Einführung eines neuen Programms angekündigt.  Dieses innovative Konzept soll 90.000 Kandidaten den Weg zu einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung in Kanada ermöglichen. Das Programm wird dazu beitragen, die Einwanderungsquote für das Jahr 2021 zu erreichen, in dem Kanada 401.400 neue Permanent Residents begrüßen möchte. Zu beachten ist jedoch, dass es sich hierbei um ein temporäres Programm handelt, das möglicherweise nicht dauerhaft verfügbar sein wird. Daher ist zu erwarten, dass die Quote schon bald nach dem Start des Programms erreicht sein wird.

Für wen

Diese Sonderregelung soll es temporären Arbeitern und internationalen Hochschulabsolventen, die sich derzeit in Kanada aufhalten und über die notwendigen Qualifikationen und Erfahrungen verfügen, um die Pandemie zu bekämpfen und die Wirtschaft wieder anzukurbeln, ermöglichen, eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Dieses neue Programm fokussiert sich auf diejenigen Kandidaten, die in Krankenhäusern, Langzeitpflegeeinrichtungen und an vorderster Stelle in anderen essentiellen Sektoren arbeiten. Darüber hinaus liegt das Augenmerk auch auf internationalen Hochschulabsolventen einer kanadischen Hochschule, die eine wichtige Rolle in der Wirtschaft von morgen spielen werden.

Die Grundvoraussetzungen

Um für dieses Programm in Frage zu kommen, müssen essentielle Arbeitskräfte mindestens ein Jahr Berufserfahrung in Kanada innerhalb der letzten drei Jahre nachweisen. Die Kandidaten müssen in Bereichen des Gesundheitswesens oder in einem anderen als essentiell eingestuften Beruf tätig gewesen sein. Für internationale Absolventen einer kanadischen Hochschule gelten andere Anforderungen. Sie müssen ein qualifiziertes Hochschulstudium innerhalb der letzten vier Jahre abgeschlossen haben, welches im Januar 2017 oder danach begonnen hat.

Die Eröffnung des Programms

„Immigration, Refugees and Citizenship Canada” (IRCC) wird ab dem 6. Mai 2021 Anträge annehmen. Es wurden drei Kategorien geschaffen, jede mit einer eigenen Quota:

– 20.000 Plätze für temporäre Arbeitskräfte, die im kanadischen Gesundheitswesen arbeiten;

– 30.000 Plätze für temporäre Arbeitskräfte, die in Kanada in anderen anerkannten essentiellen Bereichen arbeiten;

– 40.000 Plätze für internationale Studenten, die ihren Abschluss an einer kanadischen Bildungseinrichtung gemacht haben

Das Programm bleibt bis zum 5. November 2021 bzw. bis zum Erreichen des festgelegten Kontingents offen. Innerhalb der oben genannten Kategorien werden maximal 90.000 Permanent Resident Visa vergeben.

Weitere Programme zur Förderung der Amtssprachen Kanadas

Neben den bereits erwähnten Programmen sind drei zusätzliche Programme ohne eine maximale Anzahl von Plätzen ausgeschrieben worden. Diese Programme sind speziell für französischsprachige oder zweisprachige Kandidaten gedacht. Viele Gemeinden in Kanada profitieren von französischsprachigen oder zweisprachigen Neuankömmlingen. Das Zusatzprogramm soll damit einen Beitrag zur Stärkung der französischsprachigen Gemeinden in Kanada leisten.

Schicken Sie uns gern eine E-Mail für eine kostenlose und unverbindliche Beratung, oder füllen Sie unseren Visum-Check aus.

Source: https://www.canada.ca/en/immigration-refugees-citizenship/news/2021/04/new-pathway-to-permanent-residency-for-over-90000-essential-temporary-workers-and-international-graduates.html

Australien’s Impfstrategie

Ohne zu wissen, wie groß die Auswirkungen sein würden, schloss Australien seine Grenze am 20. März 2020. Fast ein Jahr später sind wir uns der Auswirkungen der australischen Grenzschließungen sehr wohl bewusst. Wir warten nun voller Hoffnung auf Meldungen der Regierung, aus denen wir eine klare Aussicht bezüglich der Aufhebung der Grenzschließungen ableiten können. Australiens Impfstoff-Vergabe lässt auf ein Licht am Ende des Tunnels hoffen.

Die aktuelle Situation

Australiens sehr strikte Vorgehensweise bei der Bekämpfung der Pandemie ist der Grund dafür, dass die Anzahl der Corona-Fälle im Land vergleichsweise niedrig ist. Bis zum 13. März 2021 meldete Australien insgesamt 29.112 registrierte Corona-Fälle. Dies schließt auch die 909 Menschen ein, die an dem Virus gestorben sind.

Australiens nationale Strategie zur Verteilung der Impfstoffe

Die australische Bevölkerung wird in 5 Phasen geimpft. Derzeit läuft die Phase 1A. In dieser Phase stehen 1,4 Millionen Impfstoffdosen zur Verfügung, womit ein Teil des Gesundheitspersonals, sowie die Mitarbeiter der Quarantäne- und Grenzbehörden geimpft werden. Einen Überblick über die Rollout-Strategie finden Sie in der untenstehenden Abbildung:

Quelle: https://www.health.gov.au/sites/default/files/documents/2021/03/covid-19-vaccine-rollout-presentation-on-14-march-2021.pdf

Erwartungen an die Aufhebung der Grenzbeschränkungen und Visa-Verfahren                

Wenn alles wie geplant verläuft, könnten alle australischen Einwohner (die sich impfen lassen wollen) ihre erste Impfdosis bis Oktober 2021 erhalten haben. Die Fluggesellschaft Qantas hat mitgeteilt, dass sie plant, ab dem 31. Oktober 2021 wieder reguläre internationale Flüge durchzuführen. Dies entspricht dem erwarteten Zeitrahmen, innerhalb dessen die Verteilung des Impfstoffs in Australien effektiv durchgeführt werden soll.

Unsere Visumberater haben („virtuell“) an Informationsveranstaltungen teilgenommen, die vom Department of Home Affairs und verschiedenen australischen Bundesstaaten und Territorien am 12. März organisiert wurden. Während dieser Sitzungen wurde die Annahme geäußert, dass das Einwanderungsbudget für das Geschäftsjahr 2021-2022 im Mai 2021 endgültig festgelegt wird. Im Anschluss daran wird das Budget für Nominierungsplätze den australischen Bundesstaaten und Territorien zugewiesen, woraufhin das neue, am 1. Juli beginnende Visajahr hoffentlich wieder Optionen für Kandidaten aus Übersee bieten wird.

Sie möchten sich über Ihre persönlichen Visamöglichkeiten informieren? Füllen Sie hierfür bitte den kostenlosen und unverbindlichen Visum-Check aus. Basierend auf den Informationen, die Sie uns zur Verfügung stellen, werden wir Ihre Visumoptionen evaluieren.

Quelle vaccination rollout strategy: https://www.health.gov.au/sites/default/files/documents/2021/03/covid-19-vaccine-rollout-presentation-on-14-march-2021.pdf

Bron restart flights Qantas: https://www.qantas.com/au/en/travel-info/travel-updates/coronavirus/qantas-international-network-changes.html 

Internationaler Studenten Tag: studieren in Australien oder Kanada

Der Ursprung und die Geschichte dieses Tages sind düster. Nichtsdestotrotz hat der Internationale Studententag heutzutage einen schönen Zweck: das Streben nach guter Bildung für alle. Haben Sie Lust auf ein Abenteuer und erwägen Sie ein Studium in Australien oder Kanada? Wir würden uns freuen, Sie darüber informieren zu können.

 Studieren in Australien

Auslandsaufenthalte werden immer beliebter bei Studierenden. Wenn Sie in Australien studieren möchten, benötigen Sie zunächst ein Visum. Um ein Visum beantragen zu können, müssen Sie sich bei einem registrierten Bildungsanbieter immatrikulieren. Sie können sich entweder für ein Vollzeitstudium oder nur für einen Kurs oder eine englischsprachige Fortbildung anmelden. Alle genehmigten Studiengänge finden Sie im ‚Cricos register‘.

Das australische Studenten visa

Ein Studentenvisum für Australien wird für die Dauer Ihres Studiums plus einiger Zusatzzeiten erteilt. Sie können diese zusätzliche Zeit dazu nutzen, sich auf den Studienbeginn nach Ihrer Ankunft in Australien vorzubereiten. Aber auch, um sich auf Ihre Rückkehr in Ihr Heimatland vorzubereiten, nachdem Sie Ihr Studium oder Ihren Kurs beendet haben, oder falls Sie Ihren Aufenthalt in Australien durch Beantragung eines weiteren Visums verlängern möchten.

Je nachdem, welches Studium oder welchen Kurs Sie absolvieren werden, dürfen Sie 40 Stunden alle zwei Wochen arbeiten. In einigen wenigen Situationen ist es Ihnen gestattet, mehr als diese 40 Stunden zu arbeiten. Zum Beispiel wenn Sie Tätigkeiten (Arbeiten) ausüben, die als Teil Ihres Studiums registriert sind, oder wenn Sie ein Forschungs-, Master- oder Doktorandenprogramm antreten.

Kosten für ein Studium in Australien

Viele Menschen sind sich der Kosten, die ein Studium in Australien mit sich bringt, nicht ausreichend bewusst. Es ist teuer. Sehr teuer. Denn mit einem Studentenvisum sind Sie ein temporärer Resident und internationaler Student. Daher zahlen Sie die Gebühren, die für internationale Studenten gelten und die um ein Vielfaches höher sind als die Schulgebühren für Australier und Permanent Residents. Sie können die Studiengebühren für ein Studium, Semester usw. bei den jeweiligen australischen Bildungseinrichtungen erfragen.

Darüber hinaus fallen zusätzliche Kosten für das Visum, aber auch für die vorgeschriebene Versicherung an: die ‚Overseas Student Health Cover‘.

Studieren in Kanada

Möchten Sie länger als 6 Monate in Kanada studieren, dann benötigen Sie eine Studiengenehmigung. Wenn Sie an einem Programm teilnehmen, das kürzer als 6 Monate ist, ist eine Studiengenehmigung im allgemeinen nicht erforderlich. Je nach dem aus welchen Land Sie stammen, benötigen Sie ein Besuchervisum oder eine eTA.

Die kanadischen Studienerlaubnis

Wenn Sie planen, länger als 6 Monate in Kanada zu studieren, benötigen Sie eine entsprechende Studiengenehmigung. Eine Studienerlaubnis ist kein Visum, aus diesem Grund benötigen Sie auch ein Besuchervisum oder eine eTA, um nach Kanada einzureisen. Die Studienerlaubnis wird für die Dauer Ihres Studiums plus 90 zusätzliche Tage ausgestellt. Diese 90 Tage können zur Vorbereitung Ihrer Rückkehr in Ihr Heimatland oder zur Verlängerung Ihres Aufenthalts in Kanada genutzt werden. Um in Kanada studieren zu können, müssen Sie zunächst an einer Schule oder Universität zugelassen sein.

Kosten für ein Studium in Kanada

Es ist sehr wichtig, dass Sie ausreichende finanzielle Mittel nachweisen können, um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und Ihr Studium in Kanada zu finanzieren. Darüber hinaus ist ein Studium in Kanada für internationale Studenten viel teurer als für kanadische Studenten oder Permanent Residents.

Die Auswirkungen von covid-19

Aufgrund der derzeitigen Einreisebeschränkungen Australiens sind nur bestimmte Reisen nach Australien erlaubt.

Wir können jedoch eine individuelle Ausnahmegenehmigung für Studenten beantragen, wenn:

  • Sie die Jahrgangsstufen 11 und 12 besuchen und Unterstützung der zuständigen Gesundheitsbehörde und des Bildungsministeriums des jeweiligen australischen Bundesstaates oder Territoriums erhalten;
  • Sie Student im letzten Jahr Ihres Studiums für einen Universitätsabschluss in Medizin, Zahnmedizin, Krankenpflege oder verwandten Gesundheitsberufen sind und Sie einen Nachweis über ein bestätigtes Praktikum in einem australischen Krankenhaus oder einer medizinischen Praxis haben, welches innerhalb der nächsten zwei Monate beginnt.

In Kanada können designierte Bildungseinrichtungen (DLi) mit einem genehmigten „covid-19 readiness-plan“ wieder für internationale Studierende geöffnet werden, die sich derzeit außerhalb Kanadas aufhalten. Wenn Sie beabsichtigen, nach dem 20. Oktober nach Kanada zu reisen, muss Ihr Bildungsanbieter auf der Liste der DLi’s mit einem genehmigten „covid-19 readiness-plan“ stehen. Darüber hinaus müssen Sie im Besitz einer bewilligten und gültigen Studiengenehmigung sein und die vorgeschriebene Quarantäne von 14 Tagen einhalten.

Wenden Sie sich bitte an unsere Visaspezialisten, um eine detaillierte Auskunft bezüglich Ihrer persönlichen Situation zu erhalten.

Wie können wir Ihnen helfen?

Erwägen Sie ein Studium im Ausland? Bereiten Sie sich sehr gut vor! Wir sind Ihnen dabei jederzeit gerne behilflich. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Visa-Spezialisten für eine fachkundige du ausführliche Beratung.

Dreistufenplan zur Lockerung der australischen COVID-Beschränkungen

Am Montag, dem 8. Mai, beriet das australische Kabinett über verschiedene Optionen zur Lockerung der COVID-19-Beschränkungen. Damit soll den australischen Bürgern geholfen werden, wieder in einer sicheren Umgebung zu arbeiten, und gleichzeitig die Wirtschaft wieder auf ein nachhaltigeres Niveau zu bringen. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es in Australien 6.899 bestätigte Fälle von COVID-19, von denen 97 Menschen gestorben sind. Es wurde ein Drei-Stufen-Plan vorgestellt:

  • Der erste Schritt wird sich auf die sorgsame Wiedereröffnung der australischen Wirtschaft konzentrieren. Dabei soll den Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Darüber hinaus sollen soziale Zusammenkünfte von bis zu 10 Personen erlaubt werden, und bis zu 5 Besuchern in Privathaushalten. Außerdem werden einige lokale und regionale Reisen erlaubt sein;
  • Im zweiten Schritt sollen Zusammenkünfte von bis zu 20 Personen zugelassen werden. Darüber hinaus wird sich dieser Schritt auf weitere Wiedereröffnungen von Unternehmen konzentrieren, einschließlich Fitnessstudios, Schönheitssalons und Unterhaltungsstätten (z.B. Kinos und Galerien);
  • Im dritten Schritt wird der Übergang zu einer sicheren Lebens- und Arbeitsweise nach COVID-19 erfolgen. In dieser Phase werden soziale Zusammenkünfte von bis zu 100 Personen erlaubt sein. Die Vorkehrungen im Rahmen dieses dritten Schritts werden „die neue Normalität“ sein, solange das Virus eine Bedrohung darstellt. Sowohl internationale Reisen als auch Massenversammlungen von mehr als 100 Personen werden weiterhin eingeschränkt bleiben.

Der Plan sieht vor, dass die australischen Bundesstaaten und Territorien weiterhin Entscheidungen treffen, die ihren örtlichen Gegebenheiten und individuellen Umständen entsprechen. Wenn Sie auf die untenstehenden Links klicken, finden Sie die Einschränkungen und Lockerungen für jeden Staat:

Source: https://www.pm.gov.au/media/update-coronavirus-measures-08may20

Kanada – Reisehinweise für Deutsche Staatsbürger

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Kanada zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren.

Seit dem 18. März 2020 wird grundsätzlich nur noch kanadischen Staatsangehörigen und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus die Einreise nach Kanada gewährt. Vom Einreisestopp ausgenommen sind u.a. Diplomaten, Flugzeug-Crews und enge Familienangehörige von kanadischen Staatsangehörigen und von Personen mit einem permanenten Aufenthaltsstatus. Diese Regelungen gelten bis auf weiteres.

Ausgenommen sind ebenfalls Reisende, die Kanada lediglich im Transit betreten. Allerdings ist Voraussetzung für Reiseantritt, dass Regelungen des Drittstaats eine Einreise dort erlauben. Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Transitaufenthalt eine elektronische Reisegenehmigung (eTA). Für den internationalen Transit gilt, dass während des Transfers der Transitbereich nicht verlassen werden darf und z.B. auch ein Terminalwechsel am gleichen Flughafen nicht möglich sein kann.

Am 20. März stellte die Regierung klar, dass gültige Arbeits- und Studentenvisa zur Einreise nach Kanada berechtigen. Details zur Umsetzung dieser Regelung und eine Übersicht über die Ausnahmen vom Einreisestopp sowie ergänzende Informationen finden Sie hier.

Seit dem 21. März 2020 haben Kanada und die USA teilweise ihre gemeinsamen Grenzen geschlossen. Nur unbedingt notwendige Grenzübertritte werden erlaubt, Heimreisen kanadischer und US-amerikanischer Bürger sollen ermöglicht werden. Der für wichtige Lieferketten relevante Verkehr soll ebenfalls nicht beeinträchtigt werden.,

Die Fluggesellschaften sind angewiesen, keine Passagiere nach Kanada zu befördern, die Symptome einer Corona-Infektion aufweisen (einschl. kanadische Staatsangehörige).

Internationale Flüge dürfen nur noch auf folgenden vier Flughäfen landen: Toronto Pearson International, Montreal Pierre Elliott Trudeau, Vancouver International, Calgary International. Hiervon ausgenommen sind Flüge aus den USA, Mexiko und der Karibik – diese werden noch auf allen Flughäfen landen können. Zahlreiche europäische Fluggesellschaften reduzieren die Anzahl ihrer transatlantischen Flüge erheblich.

Alle ankommenden internationalen Reisenden müssen sich nach Ankunft 14 Tage lang selbst isolieren. Seit 26. März 2020 können bei Nichtbefolgung der Anweisung Geld- und Freiheitsstrafen verhängt werden.

Die kanadische Regierung empfiehlt dringend, ‚social distancing’ zu betreiben und jede nicht unbedingt notwendige Reise zu vermeiden. In mehreren Provinzen, u.a. Ontario, Quebec und British Columbia, hat die Provinzregierung den Ausnahmezustand verhängt mit Schließungen öffentlicher Einrichtungen wie Kultureinrichtungen, Restaurants und Geschäften.

Ab dem 20. April 2020 sind Flugpassagiere verpflichtet, während des Check-Ins, des Boardings und des Fluges Mund und Nase mit einer nicht-medizinischen Maske oder einem Gesichtsschutz zu bedecken. Bei der Nutzung von Zügen, Bussen und Fähren wird Passagieren ebenfalls das Tragen eines Gesichtsschutzes nahegelegt. Das Personal aller Beförderungsunternehmen kann Personen von der Beförderung ausschließen, wenn die Anforderungen an ausreichenden Mund- und Nasenschutz nicht erfüllt sind.

Welchen Einfluß hat COVID-19 auf das International Experience Canada Programm?

Teilnehmer am IEC Programm, deren Antrag auf ein Arbeitsvisum bereits genehmigt wurde und die einen „Port of entry letter of introduction“ sowie ein gültiges Job Angebot haben, auch wenn dieses nicht in einen essentiellen Sektor fällt, sind von den Reisebeschränkungen die Kanada auferlegt hat ausgenommen. Diese Ausnahmeregelung findet sich in den Richtlinien auf der website des IRCC wieder:

“Do International Experience Canada participants fall under the temporary foreign workers exemption [to Canadian travel restrictions]?”

“Yes, the exemption includes International Experience Canada participants. Effective May 8, 2020, applicants in the Working Holiday, Young Professional or International Co-op categories can come to Canada only if they: have a valid job offer, and a port of entry letter of introduction.”

Die Möglichkeit die Arbeitserlaubnis an einem Grenzübergang zu den USA zu aktivieren, für diejenigen, die sich bereits in Kanada befinden besteht zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

IEC-Teilnehmer und Interessenten werden darauf hingewiesen, dass Sie sich für den IEC – Pool anmelden können, die Versendung von Einladungen und die Bearbeitung der Anträge derzeit auf unbestimmte Zeit aufgeschoben wurde. Das bedeutet, dass bis auf weiteres keine Einladungen verschickt werden und keine bereits eingereichter Visa Anträge eine „final decision“ erhalten. Dies kann sich jedoch jederzeit ändern.

Nehmen Sie für weitere Informationen zu das International Experience Canada (IEC) programm Kontakt zu unseren Visa-Expertin Christiane Kühn auf.